4.100 Meter mit 400 Großbohrpfählen
Für die 4.100 m lange Strelasundquerung zwischen Stralsund und Rügen dienen Hydra Rohrelemente mehr als 400 zuverlässigen und hoch belastbaren Großbohrpfählen als Fundament. Die Strelasundquerung ist eines der großen Brückenbauprojekte Deutschlands. Die Schrägseilbrücke verbindet die Hansestadt Stralsund mit der Ostseeinsel Rügen. Täglich rollen bis zu 30.000 Fahrzeuge über die dreispurige, 4.100 m lange Verbindung. Dabei stellt der sandige und schlammige Untergrund des pommerschen Marschlandes für das ambitionierte Bauvorhaben eine große Herausforderung dar, die mit den Hydra Rohrelementen gemeistert werden konnte.
Besondere Herausforderungen
Der größte Teil der Brücke steht auf 150 cm breiten Betonpfählen, die bis zu 15 Meter tief in den weichen Boden gesetzt wurden. Da die oberen Erdschichten aus weichem, organischem Material besteht, mussten mehrere Effekte verhindert werden: Dass der Frischbeton unkontrolliert in weiche Schichtem abfließt oder sich mit dazwischenliegenden festen Bodenschichten verbindet.
Einsatz der Hydra Verdrängungsrohre
Im oberen Bereich der Bohrlöcher wurden Hydra Verdrängungsrohre eingesetzt, die durch ihre gewellte Wandung hohe Stabilität bei geringer Materialstärke erreichen.
Auch im Offshore-Bereich mussten Pfähle errichtet werden, teilweise bis zu 15 Meter unter dem Meeresspiegel. Auf die Pfahlgründungen mussten nachträglich noch Betonsohlen mit 150 cm Stärke aufbetoniert werden.
Hier boten Hydra Verdrängungsrohre eine zuverlässige Verbindung. Denn das angelegte Profil von 8,5 mm dicken Sicken schafft eine kraftvolle Verzahnung, der speziell geformte, stabile Falz verleiht den Rohren die erforderliche Dichtheit.