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Aufgabe der Hüllrohre im Spannbeton mit nachträglichem Verbund ist es, im Bauwerksbeton einen Spannkanal auszusparen, der ein reibungsarmes Gleiten der Spannstähle zuläßt.
Dichtheit
Hydra Hüllrohre stellen sicher, dass
- beim Betonieren von außen kein Zementschlamm in den
  Spannkanal eindringt
- kein „Anmach-Wasser“ beim Injiziervorgang herausgepresst wird.
  Dies würde zum Entmischen des Einpressmörtels führen.
  Verstopfer wären die Folge
- die Dichtheit auch nach vielseitiger Belastung im rauen
  Baustellenbetrieb gewährleistet ist
- es frei ist von Knickstellen oder Einbeulungen.

Biegeverhalten
Hydra Hüllrohre erfüllen besondere Anforderungen:
Einerseits sind sie steif genug, damit sie zwischen den Auflagepunkten nicht durchhängen, andererseits sind sie biegsam genug, um sich dem Verlauf des jeweiligen Spanngliedes im Bauwerk anzupassen. Besonders wo Hüllrohre ohne innere Aussteifung verlegt und die Spannstähle erst nach dem Erhärten des Betons eingezogen werden, ist Langssteifigkeit ein entscheidendes Kriterium. Biegsamkeit hingegen ist dann gefordert, wenn Spannglieder im Werk hergestellt und als Trommeln, als Ring oder Schlaufenbunde zur Baustelle transportiert werden. Beides erfüllen die Hüllrohre von wbr.

Querbelastbarkeit, Zugbelastbarkeit
Hüllrohre sind bis zu ihrer Verlegung im Bauwerksbeton einer Vielzahl von mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt. Wanddicke und Profilform sind entscheidend, dass die Funktion beeinträchtigende Beschädigung vermieden werden, z. B. beim Einschieben oder Einziehen der Spanndrähte in das Hüllrohr. Neben diesen Belastungen sind die Hüllrohre auch Zugbelastungen ausgesetzt. Die Zugfestigkeit ist daher ebenfalls ein wichtiges Qualitäts- und Prüfkriterium.

Korrosionsschutz und Verbund
Profilform, Steigung und Dichtheit beeinflussen den Fließvorgang des Einpressmörtels und verringern die Gefahr von Zungenbildungen. Die Profilform muss ausreichend Platz bieten, dass im Spannkanal vorhandene Luftblasen und Wasserlinsen sich in den Wellenbergen absetzen können und so von den Spanndrähten ferngehalten sind. Um einen guten Haftverbund zu bekommen, muss die innere Oberfläche der Hüllrohre frei von nichtwasserlöslichen Öl- und Fettschichten sein.