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Einsatz als Wasserführungsrohr
Die Verbindung einzelner Rohre erfolgt in aller Regel über eine Steckverbindung. Hier stehen zwei Varianten zur Verfügung:

Zum einen die „einfache Steckverbindung”, bei der die Stoßstelle nachfolgend abgedichtet werden sollte. Das Abdichten geschieht mit einem Spezialabdichtungsband (Warmschrumpfband). Zum anderen kann auch der sogenannte Innen-/ Außenverbinder eingesetzt werden. Hier ist in aller Regel kein zusätzliches Abdichten erforderlich. Je nach Einsatz und Belastung sind jedoch auch hier Abdichtungsmaßnahmen vorzunehmen (Schrumpfband, warm verarbeitbar in Rollen à 25,00 m, 50 mm und 100 mm breit)


Einsatz als Bohrpfahlgründung
Aufgrund ungünstiger Baugrundverhältnisse kann es erforderlich sein, Bauwerke verschiedenster Ausführung auf sogenannten Bohrpfählen zu gründen, bzw. durch die Bohrpfähle die Lasten in tiefer liegende tragfähige Bodenschichten zu lenken.
Je nach Beschaffenheit und Tragverhalten kann die Last über die „Pfahlspitzen“ oder über „Mantelreibung“ eingeleitet werden. Je nach Bodenbeschaffenheit ist es notwendig, eine zusätzliche Schalungshilfe mit der Bewehrung einzubringen, um so ein ungewolltes Eindringen des Betons in den Baugrund zu verhindern. Aber auch um das Bohrloch zu stabilisieren und so die Möglichkeit zu haben, die Bohrrohre schon vor dem Betonieren ziehen zu können. Sollen Pfähle erstellt werden, bei welchen keine Mantelreibung gewünscht wird, so kann hier das Schalrohr mit einer relativ „glatten Wandung“ eingesetzt werden. Sollen hingegen die Kräfte über Mantelreibung in den Boden eingeleitet werden, so steht hier das profilierte Verdrängungsrohr als mögliche Schalung zur Verfügung.

 



 
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